So erleben Heilbronner*innen Frieden

Ob Schauspieler*in oder Gefängnisseelsorger –
wir haben hier Statements und Friedenszitate von verschiedensten Heilbronner*innen gesammelt.

Wann erlebst du Frieden in deinem Alltag? Im Job oder in der Schule?
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Vielen Dank für eure ganz persönlichen Friedensmomente.

Ich erlebe Frieden, wenn…


Jochen Stiefel, Pfarrer & Gefängnisseelsorger erlebt Frieden in der JVA Heilbronn, wenn…

… ein Insasse nach einem ersten Telefongespräch mit seinen Angehörigen, erfährt, dass daheim alles in Ordnung ist.

… ich sehe, wie ein Insasse durch seine Arbeit in der Werkstatt ein neues Selbstwertgefühl spürt, seine bisherige Langeweile verschwindet und er sich stolz etwas von seinem selbst verdienten Geld kaufen kann.

… im Gottesdienst am Sonntagmorgen jeder Insasse eine Kerze anzündet und nachher viele Kerze zusammen ein strahlendes Leuchten ergeben.

… ein drogenabhängiger Insasse den notwendigen Entzug gut überstanden hat und nun innerlich und äußerlich zur Ruhe kommen kann.

… ein Insasse seine Strafzeit akzeptieren kann und damit für seine Taten bewusst Verantwortung übernimmt.


Sibel Kekilli ist eine weltberühmte Schauspielerin und bis heute mit Heilbronn verbunden: 

„… unterwegs sein heißt für mich, auch Leben fern meines Alltags zu spüren und Neues – Begegnungen, Natur, Städte, Kulturen…, aufzusaugen. Das erfüllt mich mit Dankbarkeit und Frieden.“


Harry Mergel ist als Oberbürgermeister viel beschäftigt:

„Ein Ort des Friedens, der Stille und der Ruhe ist für mich seit vielen Jahren der Gaffenberg. Dort oben bin ich alle paar Tage – zum Joggen, zum Nachdenken. Danach habe ich entweder ein Problem weniger oder / und eine gute Idee mehr.“


Mailin Zivo arbeitet bei den Süd- & Nordstadtkids.
Sie erzählt, vom Frieden zwischen Kindern & Jugendlichen:

„Ich erlebe, wie Frieden möglich wird, wenn wir auf den Spielplätzen im Stadtteil bei verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen intervenieren, vermitteln und alternative, gewaltfreie Konfliktlösungen aufzeigen können. Wenn Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Hintergründen es schaffen, Schritte aufeinander zuzugehen.“


Alexandra Gutmann arbeitet in der Mitternachtsmission.
Dort begegnet sie Menschen, denen es oft an Frieden fehlt:

„Für unsere Zielgruppen in der Mitternachtsmission sind die Rahmenbedingungen für äußeren Frieden oft nicht gegeben. Wenn eine Frau oder ein Kind, bei uns Schutz suchend vor Gewalt, dennoch inneren Frieden findet, macht auch mich dies zufrieden und Gott gegenüber jedes Mal aufs Neue dankbar.“


Meinolf Zünkler arbeitet in der Psychologischen Beratungsstelle
des Diakonischen Werks Heilbronn:

„Ich bin dankbar, dass ich in der Psychologischen Beratungsstelle trotz der coronabedingten Einschränkungen überhaupt meiner Arbeit nachgehen kann. Immer wieder erlebe ich dort, dass Ratsuchende von Gesprächen mit uns profitieren, dass die Entwicklung eines Kindes einen guten Verlauf nimmt, dass Eltern erfolgreich ihr Handeln verändern und mit Fortschritten belohnt werden bzw. sich mit Fortschritten belohnen, dass krisenhafte Entwicklungen von Einzelnen oder Paaren eine positive Wendung nehmen. Insbesondere in solchen Gesprächen ist Corona außen vor und ich erlebe inneren Frieden.“


Wann erlebst du Frieden in deinem Alltag? Im Job oder in der Schule?

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